Neue Idee für faire Prüfungen

Meine Idee basiert auf zwei Forderungen:
  1. Es sollte, wie üblich, die Hälfte der erreichbaren Punktezahl genügen, um die Prüfung zu bestehen.
  2. Es sollte besser als derzeit möglich sein, das Niveau des Kandidaten abzuschätzen, bzw. sollte die Note dieses Niveau besser abbilden.
Dazu habe ich mir nun gedacht:

Insgesamt bereite man 36 Fragen vor.

Von diesen 36 Fragen stelle man dem Kandidaten erst einmal 27 Fragen, die wirklich wichtige Dinge betreffen, die man wissen sollte. Wenn er von diesen Fragen zwei Drittel beantworten kann, dann hat er die Hälfte der Gesamtzahl der Fragen beantwortet. Es genügt also, 18 von diesen 27 Fragen zu beantworten, um eine positive Note zu bekommen. Kann er das nicht, hat er die Prüfung leider nicht bestanden.

Danach stelle man jeweils drei weitere Fragen, von denen er mindestens zwei beantworten können muss, um die jeweils nächsthöhere Notenstufe zu erreichen. Kann er weniger als zwei dieser Fragen beantworten, ist die Prüfung zu Ende und die Note steht fest.

Ich denke, dass dieses System wesentlich mehr über das Niveau des Kandidaten aussagen würde als die derzeit üblichen Prüfungsmodalitäten.

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