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Basic and Pascal

When I grew up there was a rivalry between Basic and Pascal programmers. Most people who started programming in the 1990s either started with Basic or Pascal. Those who used Pascal often conceived themselves as being superior to Basic programmers. That was mainly because it was so easy to program in Basic. You did not even have to define variables. Thus you were not forced to keep the number of variables low and your program might become bloated - bad coding style. However, some of the resentments were based on misconceptions. For instance, Pascal programmers who had no experience with then modern Basic dialects thought Basic meant that you had to use line numbers and write spaghetti code. That was not the case with dialects such as Quick Basic - you did not have to use line numbers and there were control structures such as do/loop which made the usage of the goto statement obsolete.

I was one of those who started with Basic and I do not regret it. In fact I have decided that I will u…

The German PC Diskmag Scene

The Internet enables every user to express their views and ideas and get them published. In the years prior to the advent of Internet access for the general population, it was almost impossible to get heard unless you were a professional journalist. Diskmags were a way to get published - almost the only way. While nowadays this aspect of diskmags is obsolete, nothing beats the charm of a good diskmag. Yet nobody really cares about releasing new diskmags.

In the years 1992 to 1995, there were several diskmags for IBM-compatible PC that issued in the German language. Six of them were pretty good, the others are not worth mentioning. The six decent diskmags were: Blackmail, Platinum, Skyline, MicroCode, HotMag and Suicide. All of these mags ceased to issue in 1996 or 1997. In 1996, two new mags were founded, Hugi and Cream. Cream stopped issuing after two years and Hugi became an English-language magazine in 1998. After 1998, there were only two short-lived German diskmags, WildMag and I…

Computers and the Demoscene

My interest in computers stems from my childhood fascination for computer games. I read computer gaming magazines and invented games of my own, drawing sketches using pen and paper. That was what ultimately made me start learning to program.

The demoscene is something I got into more or less by accident. I was making a diskmag about general topics and we had a reader who insisted that the demoscene was the real thing, nobody had better computer skills than demosceners. Soon after that the main editor of the other German language diskmag that was released in those days, Cream, expressed his fascination with the demoscene and announced that he was going to remodel his diskmag as a demoscene magazine. As a coincidence this was the time when I got Internet access and I used the Net primarily for chatting on IRC, where I was mostly using channels related to the demoscene. There I met the scener Salami who believed in Hugi's potential and suggested that I should make Hugi a demoscene-re…

Gödels Unvollständigkeitssätze einfach erklärt

In den ersten Ausgaben von MATHEMATIQ habe ich über die Theorie der formalen Sprachen und Gödels Unvollständigkeitssätze geschrieben. Dabei habe ich gezeigt, wie Gödels Sätze logisch aus der Theorie der formalen Sprachen hergeleitet werden können. Wenngleich die Gedankengänge richtig sind, ist die Formulierung vielleicht für manche Leser zu knapp geraten, um von ihnen nachvollzogen zu werden. Deswegen versuche ich es noch einmal in leichter verständlicher Sprache.

Der große Mathematiker David Hilbert hatte in einem Mathematikerkongress zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefordert, die mathematische Zunft möge sich bemühen, ein logisch konsistentes und vollständiges Axiomensystem zu entwickeln, aus dem die gesamte Mathematik hergeleitet werden könne. Kurt Gödels Leistung bestand hauptsächlich darin zu zeigen, dass es gar nicht möglich ist, dieses Vorhaben zu realisieren, weil ein formales System nicht logisch konsistent und zugleich vollständig sein kann (Erster Unvollständigkeitssatz).

Co…

Allegorie über die menschliche Hybris

Der Ueberreuter-Verlag veranstaltete in den 1980er Jahren einen Wettbewerb, in dem es darum ging, Science-Fiction-Kurzgeschichten zu schreiben. Ich habe als Kind den Sammelband der für diesen Wettbewerb verfassten Geschichten gelesen. Eine Geschichte ist mir besonders in Erinnerung geblieben:

Die Geschichte handelte von einem hochentwickelten Volk von Wesen, die optisch gewöhnlichen Hühnern ähnlich sahen, aber die kognitive Begabung von Menschen aufwiesen. Diese intelligenten Hühner lebten auf einem fernen Planeten. Ihre Technik war aber schon so weit entwickelt, dass sie in der Lage waren, das Universum zu erkunden. Dabei stießen sie auf den Planeten Erde. Diesen beobachteten sie über Monate hinweg aus der Ferne. Sie erkannten, dass dort eine Spezies lebte, eben wir Menschen, welche die Besonderheit aufwies, dass ihre Angehörigen zu verschiedenen Anlässen den Mund aufzumachen pflegten, selbst wenn sie nichts aßen. Da die Hühner nicht wie wir kommunizierten, sondern mit Hilfe von tech…

Generationen von Informatikern

Berufsbilder ändern sich. Bei den Informatikern sind aufgrund der rasanten Weiterentwicklung der Technik in den letzten Jahrzehnten deutliche Unterschiede zu erkennen:

1. Informatiker, die in den 1960er Jahren geboren wurden, haben fast immer erst im Studium ihren ersten Kontakt mit einem Computer gehabt. Die damaligen Rechner waren raumfüllend, schwer zu bedienen (Lochkarten!) und wenig leistungsfähig. Im Studium beschäftigten sich die Informatiker fast ausschließlich theoretisch mit Algorithmen und Konzepten der Informatik.

2. Informatiker, die in den 1970er Jahren geboren wurden, hatten in ihrer Jugend die Möglichkeit, für die damalige Zeit sehr leistungsfähige Heimcomputer zu erwerben. Diese konnte man relativ leicht programmieren, und man konnte mit ihnen viel anfangen. Es war aber nicht einfach möglich, drauflos zu programmieren, ohne sich Gedanken über effiziente Algorithmen und Optimierung des Programmcodes zu machen. Diese Generation von Informatikern ist sehr praxisorientier…

Biografien

Früher habe ich sehr gerne Biografien gelesen; ich glaubte, auf diese Weise auch Lehren für meine eigene Lebensführung ziehen zu können. Allerdings bin ich inzwischen darauf gekommen, dass sich die Welt doch verändert hat und das, was in den Biografien von großen Männern steht, die vor hundert Jahren gelebt haben, nur bedingt auf heutige Verhältnisse übertragbar ist.

Dazu kommt, dass Biografien für gewöhnlich beschönigend ist; das, was peinlich sein oder jemandem zum Vorwurf gemacht werden könnte, wurde meistens weggelassen. Was auch fehlt, ist die Tatsache, dass große Persönlichkeiten in der Regel nur deswegen so groß geworden sind, weil sie einen oder mehrere Förderer hatten, manche - wie Einstein - sogar eine ganze Lobby. Wenn man zum Beispiel Karl Popper hernimmt, muss man auch feststellen, dass er ja von Berufs wegen Philosoph war; erst die relative Sicherheit einer festen Anstellung an der Universität hat ihm die Möglichkeit gegeben, seine erkenntnistheoretischen Überlegungen un…

Ein neues Buch von Marco Ripà

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Gestern habe ich mir wieder neue Bücher gekauft, darunter das Buch "Retro-analytical Reasoning IQ tests for the High Range - ENNDT: The first dynamic IQ test for the high range" von Marco Ripà und Gaetano Morelli.



Das Thema dieses Buchs ist ein neuartiger Intelligenztest, bei dem die Aufgaben von einem Computerprogramm erzeugt werden, so dass bei jeder Test-Sitzung neue Aufgaben gestellt werden können. Dies verhindert, dass sich jemand die Lösungen besorgen und auswendig lernen könnte, wie dies bei bestehenden Intelligenztests leider zum Teil möglich ist.

Interessant ist der Test auch insofern, als die Art der gestellten Aufgaben meines Wissens nach neuartig ist und noch in keinem anderen Intelligenztest vorkam. Es ist ähnlich wie bei Schachrätseln: Oft werden in Schachzeitschriften aktuelle Spielstände abgedruckt, und die Leser sind gebeten zu überlegen, wie diese Spielstände zu Stande gekommen sein mochten, also wie man von der Ausgangslage Schritt für Schritt zu diesem Sp…