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Es werden Posts vom März, 2024 angezeigt.

Die wissenschaftliche Methode

Wissenschaft beginnt mit Beobachtung. Über diese Beobachtungen denkt man nach und entwickelt Hypothesen, wie sie zu erklären sein könnten. Dann kommt das experimentelle Überprüfen, durch das Hypothesen verworfen werden können, wenn sich die Objekte im Experiment nicht so verhalten wie von der Hypothese vorausgesagt, oder eben bestätigt. Das eigentliche "bottleneck" im Wissenschaftsbetrieb ist die Generierung von Hypothesen. Diese erfordert Fantasie. Was als gesichertes Wissen gilt, hat als Hypothese begonnen. Das bedeutet, dass wir nur wissen können, was wir uns vorstellen können. "Imagination is more important than knowledge", wie Einstein gesagt hat.

Mein kreatives Schaffen

Mein kreatives Schaffen hat damit angefangen, dass ich als Kleinkind Comics gezeichnet habe. Als ich dann meinen ersten Computer bekommen habe, habe ich nicht nur gespielt, sondern mir auch eigene Spiele ausgedacht und davon Entwürfe angefertigt. Schließlich erwuchs in mir der Wunsch, meine Ideen umzusetzen, und so brachte ich mir selbst das Programmieren bei. In weiterer Folge entstanden bald einige einfache Computerspiele aus dem Action- und dem Adventure-Genre. Zwischenzeitlich fing ich an, für diverse Computerzeitschriften zu schreiben. Ab meinem 13. Lebensjahr gab ich dann meine eigene Zeitschrift heraus. Sie war einige Jahre lang das größte Computerkunst-Magazin der Welt. Während meiner Studienzeit entwickelte ich wieder Computerspiele. Unter anderem pausierte ich das Studium für ein halbes Jahr, um eine Game-Engine für rundenbasierte, taktische Rollenspiele zu implementieren. Daraus entstanden dann die Spiele Mega Force, Mega Force 2 und Immunity Force. Ich habe auch einige Kurz

Sehr gescheit

Mir hat man immer nachgesagt, dass ich "sehr gescheit" sei. Ich war ein sehr guter Schüler, weil ich eine schöne Schrift hatte, die deutsche Rechtschreibung schon im Volksschulalter annähernd perfekt beherrschte, mich schriftlich gut ausdrücken konnte, gute Aufsätze schrieb und auch in Mathematik gut war. Wie gescheit ich wirklich bin, weiß ich erst seit 2013, als ich in einem Intelligenztest einen IQ von 172 erzielt habe - das entspricht der Intelligenz von nur einem Menschen unter 1,2 Millionen. Natürlich habe ich studiert, wie es sich für "sehr gescheite" Menschen gehört. Aber meine Gescheitheit drückt sich eigentlich vor allem dadurch aus, dass ich mir als Kind eine eigene Privatreligion gebastelt habe, anstatt einer der etablierten Religionen zu folgen. Dass ich nicht dem heute verbreiteten szientistischen Paradigma folge, sondern die Metaphysik der Wissenschaft voranstelle, ist ebenfalls Zeichen meiner Gescheitheit. Es lebe der gescheite Clausi!

Geld oder Leben

Wir kommen auf die Welt, weil unsere Eltern ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten. Die meisten von uns wachsen in einem Umfeld auf, in dem uns von anderen Menschen gesagt wird, was wir zu tun haben, was wir zu glauben haben und wie wir sein sollen. Wie sollte es auch anders sein, schließlich hat uns niemand gefragt, ob wir überhaupt auf diese Welt wollen. Wieso sollten wir dann auch einen freien Willen haben? Nach der Schule müssen wir uns in die Hierarchie eines Betriebs eingliedern und dann fleißig die Leistung erbringen, die unsere Vorgesetzten von uns erwarten. Irgendwann sind wir nicht mehr leistungsfähig genug und dürfen in Rente gehen. Dann bleibt uns nichts mehr als auf das Ende des Lebens zu warten. Muss es so sein? Können wir nicht selbst bestimmen, wie wir unser Leben führen wollen? Ist es denn nicht so, dass der Sinn des Arbeitens darin besteht, Geld zu verdienen, und man im Prinzip tun und lassen kann, was man will, sobald man genug Geld hat?

Was noch dafür spricht, dass ich einen IQ von 170 habe

Im Mathematik- und Denksportwettbewerb 1997 habe ich Platz 2 von 149 Teilnehmern erreicht. Das entspricht einem Prozentrang von 99,3289 Prozent. Geht man jetzt davon aus, dass es sich bei den 149 Teilnehmern allesamt um Hochbegabte gehandelt habe (es war schließlich als ein Wettbewerb für Hochbegabte gedacht), so entspricht meine Leistung, gemessen an der Gesamtbevölkerung, einem Prozentrang von 99,9866 Prozent. Laut https://www.iqcomparisonsite.com/iqtable.aspx ist das ein IQ von 170. So gesehen, ist mein Ergebnis im Equally Normed Numerical Derivation Test wohl akkurat.

Nachkommastellen von pi

In einer Facebookgruppe habe ich ein interessantes Bild gesehen: Man sah darin Baseballspieler nebeneinander stehen, wobei die Nummern auf ihren Trikots die ersten paar Nachkommastellen von pi ergaben. Daraufhin habe ich mich gefragt, wie viele Nachkommastellen man auf diese Weise darstellen könnte, wenn jedes Trikot eine andere Nummer haben muss und die Nummern 0 bis 99 möglich sind. Dazu habe ich das folgende C#-Programm geschrieben: const string pi = "314159265358979323846264338327950288419716939937510582097494459230781"; for(var digits_to_skip_orig = 0; digits_to_skip_orig <= 10; digits_to_skip_orig++) {     var number_taken = new bool[100];     number_taken[3] = true;     Console.Write("3");     var digits_to_skip = digits_to_skip_orig;     for (var idx = 1; idx < pi.Length; idx++)     {         if (digits_to_skip > 0)         {             digits_to_skip--;             var number = (pi[idx] - '0') * 10 + (pi[idx + 1] - '0');           

Kindheitstraum Wissenschaft

Ein Kindheitstraum von mir war, eines Tages wissenschaftlich zu arbeiten. Als ich dann studierte, glaubte ich, dass ich beim Lernen aufgrund meiner Intelligenz von selbst auf neue Erkenntnisse stoßen würde. Das hat sich aber nur zum Teil bewahrheitet, nämlich bei meiner Beschäftigung mit Physik. Da bin ich von selbst auf Zusammenhänge gekommen, die in dieser Form nicht ausdrücklich im Lehrbuch enthalten waren. Bei den restlichen medizinischen Fächern war ich in dieser Hinsicht nicht erfolgreich. Da ging es vor allem um trockenes Faktenwissen, das man nicht weiter verarbeiten konnte. Als ich mit Dr. Uwe Rohr zusammenarbeitete, war ich vor allem für die Literaturrecherche und für die Formulierung der Gedanken zuständig. Die eigentlichen Ideen kamen von ihm. Inzwischen glaube ich, dass es in der Wissenschaft auf andere Dinge ankommt als auf reine Intelligenz. Daher habe ich mich von der Wissenschaft abgewandt und werde meine Intelligenz von nun an nur mehr für Computerprojekte nutzen. Bei

Physik

Je mehr ich über Physik höre oder lese, desto mehr komme ich auf den Gedanken, dass es möglicherweise meine wahre Berufung wäre, theoretischer Physiker zu werden. Wahrscheinlich hätte ich das dafür nötige Talent, denn ich habe durch meinen Vater eine solide mathematische Grundausbildung erhalten und tue mir leicht, dem Vortrag von Prof. Paul Wagner (Einführung in die Physik) zu folgen. Auf jeden Fall werde ich weiterhin die Videos von der Einführungsvorlesung gucken.

Liberale Grundidee

Früher habe ich mich bei den Liberalen engagiert, weil mir die Grundidee gefallen hat, dass jeder Mensch ein Individuum sei und das Recht auf Selbstverwirklichung habe. Auch heute noch gefällt mir diese Idee. Ich sehe aber bei den im österreichischen Nationalrat vertretenen Parteien keine Bestrebungen, wirklich im Sinn dieser Idee zu handeln. Alle Parteien denken und argumentieren kollektivistisch. Sie betrachten den einzelnen Menschen nur als Teil der Gesellschaft. Deswegen habe ich mich aus der aktiven Politik zurückgezogen und versuche nun, die Grundidee wenigstens für mich selbst anzuwenden und mich selbst zu verwirklichen.

Medizin - Fiktion und Realität

Wenn man ein Kind danach fragt, was er oder sie später einmal beruflich machen möchte, sagen viele: "Ich möchte Arzt werden und kranke Menschen heilen!" Die Realität ist aber, dass Ärzte kranke Menschen in der Regel nicht heilen, sondern nur behandeln. Die Heilung erfolgt durch die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus. Ärzte verabreichen hauptsächlich Medikamente, die die Symptome lindern, aber die Ursache der Krankheit nicht angehen. Dadurch geht es den Patienten eine Zeitlang besser, aber effektiv hat man nichts gegen die Krankheitsursache getan. In den besten Fällen geben Ärzte den Patienten Medikamente, die die Selbstheilungskräfte der Patienten stärken (Adjuvanzien). Fazit: Man brauchte eigentlich gar keine Ärzte!