Donnerstag, 30. November 2006

Neutral Moresnet

Have you ever heard of a country called "Neutral Moresnet"?

It existed back in the 19th century.

http://home.hccnet.nl/c.damen/engels/index_en.htm

Games College

In Österreich eröffnet gerade die erste Schule für Spiele-Entwickler (http://www.games-college.at/). Der Lehrplan dort scheint mir allerdings mehr als dürftig zu sein. Vom Programmieren lernt man dort offenbar nicht viel.

Dienstag, 28. November 2006

"Police target dangerous suspects before they can offend"

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,200-2473501.html
Criminal profilers are drawing up a list of the 100 most dangerous murderers and rapists of the future even before they commit such crimes, The Times has learnt.
IMHO that's a good idea, but:
Ms Richards said that once an individual had been identified, police would decide whether to make moves towards an arrest, or to alert the relevant social services who could steer those targeted into 'management programmes.'
The police must not arrest anybody who hasn't done anything against the law. That's illegal.

Videoüberwachung

Eine andere Sache ist, dass, wie ich vor einigen Tagen in der Plakatwerbung gelesen habe, die Wiener ÖVP auch für Videoüberwachung eintritt. Nun ist es freilich so, dass es Studien gibt, aus denen hervorgeht, dass Videoüberwachung für die Bekämpfung der Kriminalität wenig beiträgt. Es handelt sich also wieder um einen dummen Vorschlag, der nur Nachteile bringen wird (Kosten usw.).

Wie blöd muss eine Partei sein, sich durch das Bringen solcher Vorschläge selbst zu disqualifizieren?

"Wiener ÖVP will Index für Computerspiele"

http://futurezone.orf.at/it/stories/153702/

In Österreich gibt es keine BPjM wie in Deutschland, sondern statt dessen eine Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (www.bupp.at). Diese stellt jedes Jahr Listen von besonders empfehlenswerten Spielen auf (aus spielerischer wie pädagogischer Sicht). Das ist wesentlich besser, als Negativlisten aufzustellen, wie es die BPjM tut; denn diese Negativlisten stellen ja nur Werbung dar. Wer glaubt, Verbote würden etwas nützen, ist reichlich naiv. Zudem schränken Verbote die Freiheit des Individuums ein. Wer seine Freizeit mit welchen Computerspielen verbringt, ist meines Erachtens nicht Angelegenheit des Staates.

Ich bin dafür, dass ein Verfassungsgesetz beschlossen wird, welches die Einschränkung der Freizeitgestaltung durch Gesetze unterbindet, solange es sich nicht um (bereits jetzt) strafrechtlich relevante Dinge handelt. Damit rückständige Polit-Organisationen wie die ÖVP nicht noch mehr Schaden anrichten können.

Details about Resfest

There are going to be two demoscene related presentations: a general one on Friday, Dec 01, 18:00 - 20:00, and a diskmag-related one on Saturday, Dec 02, 17:00 - 19:00. For more information: http://www.resfest.at/

"Wie schlechte Bildung vererbt wird"

http://www.orf.at/061127-6449/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F061127-6449%2F6450txt_story.html

Na, ist doch klar. Man darf eines nicht vergessen: Das Schulsystem ist weniger darauf ausgelegt, den Kindern etwas beizubringen (das tun eher die Eltern bzw. die Nachhilfelehrer), als die Kinder zu prüfen. Und wenn die Eltern nicht Wert auf Bildung legen, wird das Kind auch nicht viel lernen; es sei denn, es ergreift selbst die Initiative. An der Schule werden z.B. Rechtschreibfehler in Aufsätzen korrigiert, aber ob das Kind daraus eine Lehre zieht und in Zukunft diese Fehler vermeidet, liegt nur an ihm oder an den Eltern, welche das Kind auf die Wichtigkeit der Rechtschreibung aufmerksam machen könnten. Da an unseren Schulen u.a. auf Rechtschreibung viel Wert gelegt wird, kann es sein, dass jemand, den Rechtschreibregeln weniger interessieren, auch das Interesse an der Schule bald verliert und die Schule frühestmöglich verlässt.

Manchmal sagt man ja, gute Rechtschreibung wäre ein Zeichen für kognitive Begabung. Ich meine: vielleicht nicht unbedingt für kognitive Begabung, aber für eine positive Einstellung zur Schulbildung! An den Rechtschreibkenntnissen kann man die Bildung(schancen) eines Menschen in unserem Bildungssystem gut abschätzen.

Ob das gut ist?

Sonntag, 26. November 2006

Sudoku puzzle solver readme

I've added a readme to my Sudoku solver program which describes the algorithm employing the English language. It's now at my homepage.

Samstag, 25. November 2006

Es wird immer absurder...

Zitat:
Die Opposition im Deutschen Bundestag hingegen steht Forderungen nach Verboten von Computerspielen kritisch gegenüber. Die Grünen warnen davor, die 'Schuld allein bei Computerspielen zu suchen'. Die medienpolitische Sprecherin Grietje Bettin und der jugendpolitische Sprecher Kai Gehring erklärten, so werde 'die nötige Debatte um einen Mangel an Medienkompetenz' verdeckt. 'Wenn die Informationen zutreffen, dass der Täter gesellschaftlich isoliert war und seine Zeit hauptsächlich mit dem Spielen von Killerspielen verbracht hat, dann muss jetzt verstärkt eine Debatte um Förderung von Medienkompetenz und einer sinnvollen Computernutzung geführt werden', sagte Volker Beck, Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, laut dpa. Hier reiche die Forderung nach einem Verbot von Killerspielen nicht aus.
Was soll denn das? Soll jetzt etwa den Bundesbürgern per Gesetz vorgeschrieben werden, wann, wie oft, auf welche Weise und wozu sie ihre Computer nutzen dürfen?

Freitag, 24. November 2006

Liberty in danger - episode no. 234934734

The recent killing spree at a German school has inspired leading politicians to think loud about banning "killer games" such as Quake and Mortal Kombat (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,450173,00.html). Yet another time, politicians are seizing an opportunity to limit citizens' rights. *sigh*

I PROPOSE A BANNING OF POLITICIANS!

Donnerstag, 23. November 2006

Menschen sind genetisch doch verschiedener als angenommen

http://science.orf.at/science/news/146338
Eine der echten Überraschungen war, wie stark unsere DNA bei der Kopierzahl variiert. Wir schätzen, dass es wenigstens zwölf Prozent des Genoms sein könnten.

Why men don't like "memorizing by heart"

I remember talking with a fellow Mensan some years ago who is now working in a technical job (a non-academic one). He told me that he was interested in becoming a physician, but then decided not to study medicine because he was bad at "memorizing by heart" at school. Now for me as a sixth year medical student this seems a bit absurd since you have to study so much for medicine that memorizing everything by heart (word by word) isn't a realistic option anyway. But I've got a theory why men don't like "memorizing by heart":

Men are always competitive and want to dominate others. So they want to show at school that they are better than the others. If it's about running 60 metres faster than others or about solving more mathematical problems correctly than others, then it's clear: it depends on your abilities. But if it's about studying theory, the only way to ensure that you'll score better than others at the exam (as you don't know the questions beforehand and thus don't know what exactly you should try to memorize most precisely) is to learn everything word by word. And that's exhausting, especially what you have to learn doesn't really interest you. So most men don't like it (unless they have an eidetic memory, perhaps, which hardly anybody has). They prefer things in which their abilities count.

Maybe girls and women have a different (and somewhat more mature?) approach to studying theory. I don't know exactly since being male myself, I can only speak for other males.

Men have to learn that studying theory is not in order to show that you're better than the others but simply a part of the curriculum, and that they shouldn't take exams TOO seriously. Nobody will hurt you if you fail once, as you can repeat them several times.

Dienstag, 21. November 2006

My Medical Studies - Status

Only 10 exams to go and I'll be a medical doctor. I just wonder what the benefit of getting that doctor diploma will be? "Dude, look here, I've spent six years of my life in my late teens / early twens with boring books only!" ...

Freitag, 17. November 2006

My homepage

Well, I've cleaned up my homepage - removed much of "About Me" and cut the "Factsheet of mine" short; I've kept the "Education" subsection in the "Ideas" section because I've recently mentioned it in an article, although I'm no longer interested in this subject so much and personally have started prefering homeschooling over regular schooling.

The homepage is not bad because it serves as a repository for the articles I've written in the course of the years, but in the past it has been a bit too conceited, which was a result of the way grown-ups used to treat (glorify) me.

Opera-Bug?

Opera zeigte mir vorhin zwischen den Beiträgen "Europäische Verwirrungsunion" und "Monk" (und, soweit ich es gecheckt habe, nur zwischen diesen) nicht immer den Trennstrich an. Komisch, ist das bei euch auch so?

Donnerstag, 16. November 2006

Gesamtschule

In Kärnten bemüht sich Landeshauptmann Jörg Haider (ja...) um die Etablierung der Gesamtschule (http://derstandard.at/?url=/?id=2660401). Was man auch immer von Haider halten mag: Wie ich in einer Biografie von ihm unlängst gelesen habe, war er ein sehr guter Schüler (stets Klassenbester). Das heißt: Wenn einer wie er die Gesamtschule fordert, dann wahrscheinlich nicht, weil es ihm darum ginge, das Bildungsniveau zu senken.

Ich glaube, dass eine gemeinsame Schule für alle Kinder unter 14 besser als die allzu frühe Trennung in Hauptschule und Gymnasium ist, weil es meistens die Eltern sind, welche entscheiden, welche Schule ihr Kind besuchen soll. Bei 8 bzw. 9 Jahren gemeinsamer Schule sehe ich Chancen, dass manche, die sonst eine Lehre gemacht hätten, weiter die Schule besuchen und studieren werden - das Bildungsniveau also gehoben wird.

Letzte Folge von Monk

Heute spielt es im ORF die letzte Folge von Monk. Schade, dass es schon die letzte ist! Aber es gibt ja noch viele andere gute Kriminalserien im Fernsehen.

G.W. Bush, der Lebensretter?

Da wird immer geschimpft, der Bush sei ach so konservativ und ein böser Verfechter der Todesstrafe. Und dann lese ich heute im ORF-Teletext das:
Berufungsgericht weist Bush zurecht 
Das texanische Berufungsgericht hat eine Intervention von US-Präsident Bush zu Gunsten eines zum Tode verurteilten Mexikaners zurückgewiesen. Bush habe mit seiner Intervention für den Mann und mehrere Dutzend weitere in den USA zum Tode verurteilte Mexikaner seine verfassungsgemäßen Vollmachten überschritten und sich 'in die unabhängige Gewalt der Justiz eingemischt'. 
Die Verteidiger hatten erklärt, dem Todeskandidaten sei Rechtsbeistand wie in internationalen Verträgen geregelt vorenthalten worden, als er 1993 wegen Vergewaltigung und Ermodung zweier Mädchen zum Tode verurteilt wurde.
Das wirft doch ein ganz anderes Licht auf Mr. President!

Mittwoch, 15. November 2006

Hugi @ Resfest

On November 29th, 2006 - December 3rd, 2006, there is going to be a media arts festival in Vienna (Austria, Europe) called "RESFEST". In the course of this festival, there will be a presentation about the demoscene, a demoshow and also a presentation about diskmags, by Paralax, Snowkrash, Gina and Adok. FMICO: http://www.resfest.at/

Freitag, 10. November 2006

Begabungsförderung

Ich habe mir auf www.begabtenzentrum.at einige Modelle zur Begabungsförderung kurz angesehen; mein Eindruck: Manche dieser Modelle enthalten eine noch stärkere Strukturierung der Zeit, welche die Schüler täglich an der Schule verbringen müssen. Genau das halte ich für falsch, weil Menschen nicht unbedingt so funktionieren, dass sie mit einem extern vorgegebenen Zeitplan glücklich werden. Ich bin der Meinung, man solle den begabten Kindern einfach Lesen, Schreiben, Rechnen und grundlegende Allgemeinbildung vermitteln und sie ansonsten das tun lassen, was ihnen Freude bereitet, und sie dabei, wenn sie es wollen, unterstützen (z.B. durch Anschaffen von Fachliteratur oder von Werkzeugen, durch das Ermöglichen von Kontakten zu Experten usw.).

Donnerstag, 9. November 2006

State of mind

Yesterday's psychiatry lecture has awakened an emotional state which I haven't felt for years: It's hard to describe, it's kind of like that there's your destiny and that it's good. I recall that state from school, where it was clear that I was a good student, would remain such until graduating, and then I'd study at university. It's like identifying with what society expects you to do. I haven't had that for a long time since I never felt like a future doctor or so. But psychiatry is a subject that interests me and I could imagine becoming and working as a psychiatrist at least for some time. Now I suddenly felt the teacher speak to me about things that interest me because they will concern my future. And I realized how close I'm already to completing my studies! It's not really that much any more until the doctorate degree. With that degree, I'd have managed the most noble aim of "educated citizens", the highest academic degree there is. Who knows - after accomplishing this, I'll be really free!

Samstag, 4. November 2006

Saxony

I've read Wikipedia pages about Saxony. It seems to be a nice landscape with great cities. Some of the photos of Zwickau and Leipzig at Wikipedia are amazing, check them out - I doubt you'll regret it.

Freitag, 3. November 2006

Computer linguistics

I've had an idea regarding computer linguistics. Since I have no clue about the current state of this science, I've borrowed a textbook on computer linguistics from our university library (680 pages). It seems like nothing similar to what I have in mind is described in there. I wonder if it's just missing in the book or if my idea is perhaps a real innovation (which I doubt, but...). I've got to find some expert at this subject in order to get more information. It would be a nice dissertation project. However, it's not so important for me as for me, exams currently have priority, and in computer science I first have to work on my Bachelor project (which will be about another, equally interesting topic).

Ah, LJ has just modified its mood box. Nice, so now I'm able to simply enter a word instead of having to select it from the combobox all the time.